Risiken für die Geschäftsleitung

Informationen zum BDSG: Sind die Voraussetzungen für eine(n) Datenschutzbeauftragte(n) gegeben, so verlangt das Gesetz binnen eines Monats nach Beginn der Datenerhebung, -nutzung- oder -verarbeitung eine(n) Datenschutzbeauftragte(n) zu ernennen (§ 4f BDSG). Bei Nichtbefolgung droht ein Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000€.

 

Mögliche Konsequenzen von Datenpannen oder Datenschutzverstößen:

  • Möglicher Verlust von Betriebsgeheimnissen (z.B. Kalkulationen, Lieferantenkonditionen)
  • Imageschaden / Imageverlust und dadurch einen Umsatzrückgang
  • Hohe Kosten für die umfangreiche Informationspflicht (Anzeigen in mind. zwei bundesweiten Tageszeitungen können schnell 30.000€ an Kosten erzeugen).
  • Mögliche Schadenersatzforderungen der Betroffenen.
  • Geschäftsführer haften für unsichere IT-Strukturen und fehlenden Datenschutz im Zweifel persönlich (auch mit dem Privatvermögen).
  • Freiheitsstrafen von bis zu 2 Jahren möglich.
  • Bei Nichtbefolgung der Bestellfrist droht ein Bußgeld bis zu 50.000€
  • Bei fahrlässiger oder vorsätzlich rechtswidriger Erhebung oder (automatisierter) Verarbeitung droht sogar ein Bußgeld bis zu 300.000€ (In der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung, die frühestens 2016 kommt, gibt es einen Höchstbetrag von 100 Millionen EUR oder bis zu fünf Prozent vom Jahresumsatz).

 

WICHTIG: Ab dem 25.05.2018 können höhere Bußgelder nach der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) verhängt werden:

 Bußgelder können bei formalen Verstößen in Höhe von bis zu 10 Mio EUR oder 2% des weltweiten Gesamtumsatzes und

verhängt werden. Bei Verstößen, die eine konkrete Gefährdung der Daten einer Person auslösen, können sie ein Höhe von bis zu 20 Mio EUR oder 4% des weltweiten Gesamtumsatzes erreichen. Anwendbar ist jeweils der Rahmen, der betragsmäßig höher ist. Ziel der Geldbußen
ist wirksam, verhältnismäßig und abschreckend zu sein.

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