10-Personen-Regel - Wer zählt dazu?

Das BDSG schreibt bei nicht-öffentlichen Stellen (Unternehmen, Vereine, Verbände usw.) die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ab 10 oder mehr Personen vor.

 

Dabei ist die Funktion der Person unerheblich, wenn sie  elektronisch mit personenbezogenen Daten in Berührung kommt und diese nutzt, erhebt oder verarbeitet.

 

Neben den klassischen Angestellten werden somit ebenfalls Geschäftsführer, freie Mitarbeiter, Leiharbeitskräfte, Auszubildende, Teilzeitkräfte und länger eingesetzte Praktikanten bei der Anzahl der Personen berücksichtigt.

 

Keinesfalls außer Acht lassen darf man jedoch Unternehmen, die besondere Arten personenbezogener Daten verarbeiten.

Hier spielt die Anzahl der Personen keine Rolle. Sie haben in allen Fällen einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.

Besondere Arten personenbezogener Daten sind  Angaben über die Gesundheit, Gewerkschaftszugehörigkeit, religiöse Überzeugung, politische Meinung und ethnische Herkunft.

Ärzte, Apotheken, Optiker, Akustiker, Sanitätshäuser, Seniorenheime usw. fallen unter diese Kategorie!

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